Trittsiegel

Aktuelles aus dem Verband

BBJa Vereinsweste ab sofort bestellbar,  Sa, 24.10.2026
Auf der Messe in Grünau konnten die ersten Vereinswesten mit Logo und Dienstspruch 
aus der Bestellung vom Jahrestreffen im Juli 2027 präsentiert und ausgeliefert werden.


Die Weste war Teil der Ausstattung für das Standpersonal und stieß bei den 
Vereinsmitgliedern auf rege Nachfrage. 
Einige Jagdaufseherinnen und Jagdaufseher 
nutzten die Gelegenheit zur Anprobe, um ihre Größe zu ermitteln. 


Die Westen mit unserem Logo und Dienstspruch werden nur auf Bestellung 
exklusiv für den Bund Bayerischer Jagdaufseher produziert. 

Alle Vereinsmitglieder erhalten dazu eine separate E-Mail mit dem entsprechenden Bestelllink.

Wenn in den kommenden Tagen ausreichend Bestellungen eingehen, 
ist eine erste Auslieferung vor Weihnachten möglich.

Schnell sein lohnt sich!

Wer Fragen hat oder keine E-Mail bekommen hat, darf sich gerne bei mir melden.
Weidmannsheil Peter Legler, BV Oberbayern und Redaktion


Drückjagdsaison 2026: Vorsicht bei führenden Frischlingsbachen!,  Mi, 21.10.2026

In vielen Revieren führen in diesem Herbst bereits Frischlinge mit 25–30 kg.
Braun und unter 40 kg ist keine Garantie, dass ein Stück nicht führt – auch wenn es allein kommt.

Unser gemeinsamer Appell an alle Jagdleiter: 

➡️ Risiko bei jeder Ansprache ausdrücklich nennen 

➡️ Von klein nach groß – besser von ganz klein nach groß schießen 

➡️ Im Zweifel bleibt der Finger gerade 

➡️ Führende Bachen jeden Alters und Gewichts schonen

Dem verwaisten Frischling ist es egal, ob seine Mutter 25 oder 75 kg wog.
Er wird mit hoher Wahrscheinlichkeit verhungern.

Bild im Anhang gerne zum Teilen.



20261021220422_20261021_Verbaendeappell_Drueckjagd_Kurz.pdf

Internationale Jagdmesse Grünau,  Di, 13.10.2026

Internationale Jagdmesse Grünau 2026: Rückblick auf drei erfolgreiche Messetage

Die Internationale Jagdmesse in Grünau ist vorbei, und wir blicken zufrieden auf drei ereignisreiche Messetage an unserem Stand in Halle 5 zurück. Am Donnerstag haben wir unseren Stand aufgebaut. Von Freitag bis Sonntag haben wir dann viele Gespräche mit Mitgliedern und Interessenten geführt. Dabei konnten wir über die Arbeit des BBJa informieren, Fragen beantworten und viele neue Kontakte knüpfen.

Viele Gespräche und Hilfe vor Ort

Schon am ersten Messetag war an unserem Stand viel los. Neben den Gesprächen mit unseren Mitgliedern haben wir bei Fragen rund um die Mitglieder-App und die Waldfleisch-App direkt vor Ort weitergeholfen. An den folgenden Tagen kamen auch viele Interessenten an unseren Stand, die mehr über die Arbeit der Jagdaufseher in Bayern und über unseren Verband erfahren wollten. Besonders gefreut hat uns der Besuch des Schirmherren der Messe, seine königliche Hoheit Prinz Poldi von Bayern.

Eröffnung des BBJa-Jagdaufseher-Shops

Ein besonderer Moment war die Eröffnung unseres neuen BBJa-Jagdaufseher-Shops. Wir starten mit einem kleinen Sortiment, das wir nach und nach erweitern werden.

Neue Vereinbarung mit dem Bayerischen Jagdverband

Ein Höhepunkt der Messe war die Unterzeichnung der neuen Vereinbarung zwischen dem Bund Bayerischer Jagdaufseher e. V. und dem Bayerischen Jagdverband. Unterzeichnet haben Alexander Graf von Gneisenau, 1. Vorsitzender des BBJa, und Hubert Stärker, Präsident des BJV. Die Vereinbarung regelt unsere künftige Zusammenarbeit und unsere Mitgliedschaft als assoziierter Verband. Damit sind die Unklarheiten über unser Verhältnis und das Zerwürfnis vom Landesjägertag 2026 nun beendet. Wir blicken gemeinsam nach vorn.

Ein einheitlicher Auftritt

Zum ersten Mal sind wir nach unserer neuen Messe-Bekleidungsordnung aufgetreten: mit Lederhose, weißem Hemd und unserer neuen BBJa-Weste von der Firma Icefox. Mit diesem einheitlichen Auftritt haben wir einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

Herzlichen Dank!

Ein solcher Messeauftritt ist nur mit vielen helfenden Händen möglich. Unser herzlicher Dank gilt allen, die die Messe überhaupt erst möglich gemacht haben:

  • dem Messeteam um Peter Legler und Bea v. Gneisenau für die Planung und Organisation,
  • dem Aufbauteam, das am 3. Oktober die Halle für alle Stände vorbereitet hat, mit dem Setzen der Wände, dem Verlegen der Teppiche und vielem mehr,
  • und unserem Standdienst, der von Donnerstag bis Sonntag im Einsatz war: vom Aufbau unseres Standes über drei Messetage, an denen er sich um unseren Stand, unsere Mitglieder und unsere Gäste gekümmert hat, bis zum Abbau am Sonntag um 18 Uhr.

Ohne euren Einsatz wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Vergelt’s Gott!

Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern für die vielen Begegnungen, den offenen Austausch und die neuen Bekanntschaften. Wir haben uns über jedes Gespräch gefreut – für die Jagd, das Wild und die Natur.

Bund Bayerischer Jagdaufseher e. V.


Jagdrecht

Waffenrecht,  So, 18.10.2026

Der BJV hat sich am 28. September an der Evaluation des Waffenrechts beteiligt. Er hat dem Bundesministerium des Innern eine umfassende Beantwortung von dessen Fragebogen einschließlich einer begleitenden Stellungnahme übermittelt. Damit hat er die jagdliche Praxis und die Interessen seiner Mitglieder in die laufende Evaluierung eingebracht. Zentrale Punkte sind ein praxisgerechtes, rechtssicheres und verhältnismäßiges Waffenrecht, die klare Trennung zwischen legalem Waffenbesitz und illegaler Waffenkriminalität sowie die Forderung nach Entbürokratisierung, verständlichen Regelungen und einem möglichst bundeseinheitlichen Vollzug.

Behandelt wurden unter anderem die Themen Bedürfnisprüfung, Zuverlässigkeit und persönliche Eignung, jagdlicher Waffenbesitz, Aufbewahrung, Schalldämpfer, Nachtzieltechnik, Magazine sowie das Nationale Waffenregister. Der BJV machte dabei deutlich, dass zusätzliche Belastungen für bereits behördlich überprüfte Legalwaffenbesitzer einen konkret nachvollziehbaren Sicherheitsgewinn erwarten lassen müssen. Die vollständige Stellungnahme und den beantworteten Fragebogen finden Sie  zum Download hier:
https://jagd-bayern.de/wp-content/uploads/2026/10/BJV_Evaluierung_Waffenrecht_Fragebogen_27.09.2026_Endfassung.pdf

Als Bund Bayerischer Jagdaufseher waren Mitglieder unseres Verbandes auch in der Arbeitsgruppe des BJV beteiligt. Als Assoziierter Verband vom BJV unterstützen wir als BBJa die Ergebnisse und Stellungnahme.

Vorbeugung und Bekämpfung von Tierseuchen,  Di, 06.10.2026

Am 11. März 2026 ist die neue Tierseuchenmeldeverordnung in Kraft getreten. Die Verordnung dient der Vorbeugung und Bekämpfung von Tierseuchen und setzt EU-Vorgaben um. Sie soll die Meldung von Seuchen vereinheitlichen, den Verbraucherschutz stärken, Zoonosen verhindern und die Ausbreitung von Tierseuchen durch nationale und internationale Tierbewegungen kontrollieren. Die bisherige Unterscheidung zwischen „anzeigepflichtigen Tierseuchen“ und „meldepflichtigen Tierkrankheiten“ entfällt; künftig werden alle relevanten Seuchen als meldepflichtige Seuchenbezeichnet.

Die Allgemeine Meldepflicht (§ 3 TierSeuchMeldV, Anlage 1 + 2) betrifft uns Jäger direkt. Wir müssen den Verdacht einer Seuche bei Tieren, einschließlich Art, Ort, Anzahl der betroffenen Tiere der Behörde melden. Die Meldung ist an keine bestimmte Form gebunden.

Zu den Seuchen, die zu melden sind, gehören

  • Aujeszkysche Krankheit: jetzt auch beim Schwarzwild meldepflichtig.
  • Brucellose und Tuberkulose: jetzt auch bei Wildtieren meldepflichtig, nicht mehr nur bei Nutztieren.
  • Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis): bei Hundeartigen meldepflichtig bei Verdacht.

Die Allgemeine Meldepflicht bei Verdacht umfasst mehr als 70 Tierseuchen, die alle in Anlage 1 und 2 der neuen Tierseuchenmeldeverordnung aufgelistet sind.

Wer vorsätzlich oder fahrlässig eine Meldung nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig macht, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden (§ 32 TierGesG).

Alexander Scholl, Justiziar

Jagdpraxis

Informationen aus den Jagdverbänden

Tipps & Tricks von Mitgliedern für Mitglieder